Challenge Roth Fragebogen mit Lea – nach Camp Day I
Wer bist du und was macht dich aus?
Ich bin Lea, 27 Jahre alt, und arbeite als Sporttherapeutin in einer Rehaklinik in der Nähe von Basel. Nach meinem ersten Studium als Dolmetscherin und Übersetzerin war ich vier Jahre lang im Büro als Fremdsprachenkorrespondentin und Assistentin tätig. Diese Zeit hat mich definitiv geprägt, aber nie ganz erfüllt. Bewegung war für mich schon immer ein wichtiger Ausgleich zu den langen Schreibtischtagen, und mir fehlte oft das Gefühl, mit meiner Arbeit Menschen helfen zu können. Seit diesem Jahr darf ich nun meine Begeisterung für Sport weitergeben und bekomme dafür unglaublich viel Dankbarkeit zurück. Auf diesem noch jungen Weg freue ich mich auch, meine eigene Reise nach Roth und all das, was ich dort über mich und meinen Körper lernen werde, in meine Arbeit als Sporttherapeutin einfließen zu lassen.
Was motiviert dich, eine Langdistanz zu machen?
Meine größte antreibende Kraft für die Langdistanz ist die oft so selbstverständliche, aber eigentlich unglaublich besondere Tatsache, dass ich in einem gesunden Körper leben darf ..einem Körper, der es mir ermöglicht, über so lange Zeit eine solche Belastung auszuhalten und dabei (hoffentlich) sogar noch Spaß zu haben :). Gerade in den letzten Jahren ist mir durch eigene Sportverletzungen, Krankheitsgeschichten im Familien- und Freundeskreis, aber auch durch meine Arbeit mit Patient*innen in der Rehaklinik immer bewusster geworden, wie absolut nicht selbstverständlich ein gesundes Leben für uns sein sollte. Diese wertschätzende Energie möchte ich weitergeben und gleichzeitig vor allem jungen Athletinnen zeigen, welche einzigartige Kraft und Energie in uns steckt.
Warum hast du den Challenge Roth gewählt?
Es ist sicher der Traum vieler Triathletinnen und Triathleten, einmal die einzigartige Zuschauerstimmung und mitreisende Energie in Roth miterleben zu dürfen. Ich hoffe, dass mir genau das den letzten Push gibt, vor allem dann, wenn dann doch mal der harte Kilometer kommen sollte.
Warum hast du dich für die Kickass-Reise entschieden?
Obwohl Triathlon ein Einzelsport ist, finde ich, dass man in der Kickass-Community sehr schnell merkt, dass wir uns der Challenge trotzdem nicht als Einzelkämpfer*innen stellen müssen. Die gegenseitige Motivation und die vielen unterschiedlichen Geschichten in unserer Gruppe sind unglaublich inspirierend. Auch wenn wir physisch nicht gemeinsam trainieren können, entsteht selbst auf die Distanz eine besondere Verbindung. Ich bin sehr gespannt darauf, die Entwicklung und Reise der anderen mitzuerleben. Diese Erfahrung hätte ich mit einer Einzelanmeldung in Roth so sicher nicht gemacht. Ein weiterer Grund für meine Entscheidung für Kickass war definitiv auch Laura. Ich verfolge ihren Weg im Profisport schon seit vielen Jahren. Vor allem aber beeindruckt mich ihre Offenheit im Umgang mit dem Thema Frauengesundheit im Sport. Sie gehört zu den wenigen, die über den weiblichen Hormonhaushalt und zyklusbasiertes Training sprechen. Ein Aspekt, der auch im Kickasstrainingsprogramm eine wichtige und spannende Rolle spielt. Ich freue mich sehr in der Trianingszeit noch mehr über meinen Körper und meinen Zyklus nicht als Einschränkung, sondern als Superpower lernen zu dürfen. 🙂
Was ist dein Ziel für den Wettkampf? (Finish/Zeit/Spaß…)
Da Roth meine erste Langdistanz sein wird, geht es mir aktuell in erster Linie darum, gesund und mit einem Lächeln die Ziellinie zu überqueren. Da ich meinen Ehrgeiz aber ganz gut realistisch einschätzen kann, könnte ich mir vorstellen, dass sich in den nächsten Monaten vielleicht doch eine Zielzeit in meinen Kopf setzen könnte. Spätestens, wenn Lisa irgendwann meint, dass eine bestimmte Zeit denkbar wäre.
Was verleiht dir Superpower im Alltag und/oder Training?
Im Training motiviert mich definitiv gute Musik und ein/e gute/r Trainingspartner*in, im Wettkampf mein einzigartiges Fanteam und all die anderen Teilnehmer*innen um mich herum und im Alltag ist es oft einfach eine vernünftige Regenerationseinheit, die den Unterschied macht.