Challenge Roth Fragebogen mit Silke – nach Camp Day I
Wer bist du und was macht dich aus?
Ich bin Silke, 40 Jahre alt, selbstständig und Mutter von drei Kindern (5, 7 und 9 Jahre). Mit drei Jahren habe ich angefangen Feld- und Hallenhockey zu spielen und dies 14 Jahre lang mit größter Leidenschaft bis Studium ausgeübt. Meine damaligen Trainer haben mich stark geprägt und ich möchte keinen tag dieser Zeit missen. Team-Sport und die dazugehörige Gemeinschaft sind für mich schon immer etwas Besonderes gewesen. Bis zu meinem 38. Lebensjahr war ich zwar ein großer Triathlon Fan, hatte aber nicht das Gefühl „die Richtige“ für diesen Sport zu sein. Mein Sohn startete mit 7 Jahren und bei mir fing es langsam an zu kribbeln….warum denn nicht? So richtig glaubte ich aber nicht daran. Anders dagegen mein Mann, Ben, der selbst früher Triathlon gemacht hatte. Mit viel Vertrauen in mich bekam ich von ihm zum 39. Geburtstag ein Rennrad und einen Tri-Suit geschenkt und so machte ich also die ersten Schritte in Richtung Triathlon. Was ist seit dem passiert? Kaum in Worte zu fassen, denn es klingt surreal. 2 Duathlons, 3 Sprint- Distanzen, 1 Olympische Distanz, Aufnahme in die Regionalliga Damenmannschaft von Aachen Brand, 2 Radrennen und drei Mitteldistanzen. Beim Ironman in Knokke-Heist schaffte ich sogar die Qualifikation für die 70.3 WM in Nizza 2026. UNFASSBAR. Triathlon hat mich mit so wunderbaren Menschen in Kontakt gebracht, die diese Leidenschaft teilen, sich gegenseitig unterstützen und jederzeit einen wertvollen Tipp parat haben. Wir sind in einer großen Gemeinschaft zusammengewachsen. Die Wochenenden gestalten sich ganz nach dem Motto „Natur, Spaß, Sport und gemeinsam Zeit mit der Familie verbringen.“ Genauso wie ich am Streckenrand stehe und als Mama meine drei Kinder bei ihren Wettkämpfen lauthals anfeuere, genauso erfüllt es mich mich Stolz, wenn Sie mich anfeuern, ich ihnen ein Vorbild sein darf und ich mich so geliebt fühle.
Was motiviert dich, eine Langdistanz zu machen?
Ich habe bereits Mitteldistanzen geschafft und weiß, mit der richtigen Unterstützung, Anleitung und zielgerichteten Impulsen kann ich eine solche Distanz auch bestreiten.
Warum hast du den Challenge Roth gewählt?
Challenge Roth ist für mich ein Triathlon mit so viel Geschichte und Emotionen, an dem schon all meine Idole teilgenommen haben. Wer, wenn nicht dieser?
Warum hast du dich für die Kickass-Reise entschieden?
Nicht nur, weil ich eine Frau wie Laura bewundere. Auch, weil ich es so wunderbar finde, wie sich das Team KICKASS rund um Laura und Philipp definiert. Es besteht aus tollen, mich motivierenden Menschen, die sich durch eine gemeinsame Leidenschaft gefunden haben. Ein teil dessen sein zu dürfen erfüllt mich mit Stolz, denn es sind genau diese Werte, die ich meinen Kindern ebenfalls vermitteln möchte.
Was ist dein Ziel für den Wettkampf? (Finish/Zeit/Spaß…)
Meinen sportlichen Ehrgeiz kann ich leider nicht ausblenden- von daher habe ich mir schon eine Zielzeit im Kopf vorgenommen, der ich nacheifere. Jedoch geht es mir auch darum den Moment zu genießen und das ganze Geschehen in mich aufzusaugen! Einen Blick nach links und rechts zu riskieren und den Menschen, die einen anfeuern, zu danken.
Was verleiht dir Superpower im Alltag und/oder Training?
Motivation bekomme ich zum einen durch meine Kids, die selbst mit viel Freude zum Training fahren, sich auf Wettkämpfe freuen und meine größten Fans sind. Jeder Lehrer hat mich schon auf meine Wettkämpfe oder das Trainings-Camp mit Laura angesprochen, weil es meine Kinder jedem mit geschwollener Brust erzählen. Ich darf ihnen ein Vorbild sein, sie bewundern mich für meine Power- das gibt mir die größte Power. Zum anderen habe ich einen wunderbaren Ehemann, ohne den ich niemals so weit gekommen wäre. Er hat von Anfang an an mich geglaubt und mich unterstützt. Er ist einfach immer da und ruft mir bei jedem Training ein „ich bin so stolz auf dich“ zu. Anekdote: Mein erster Powerman 2024 in Alsdorf mit meinem Alu-Rad und den dicken Marathon Reifen, die nicht in die Ständer passten…ich wollte nach Hause, war völlig fertig und verunsichert. Mein Mann nahm mich an die Seite und sagte: „Ich liebe dich über alles auf der Welt, weil du eine tolle Frau bist. Du machst heute dein Ding und hast einfach nur Spaß.“ Ich wurde 2. Platz gesamt und 1. Platz in meiner AK.