Ich freue mich, mich vorstellen zu dürfen – ich bin Ron.

20 Jahre alt und lebe im Westallgäu. Im Gegensatz zu den beiden Mädels, Fia und Dani, die sich schon vorgestellt haben, bin ich bisher auf der Kurzdistanz beheimatet. Meinen Weg zum Triathlon und was ich bisher alles an Sport ausprobiert habe, möchte ich euch in diesem Beitrag erzählen.

14. April 2021

KickAss Sports, KickAss Squad, Ron

Wieso Triathlon?

Schon in meiner frühen Kindheit kam ich mit den unterschiedlichsten Sportarten in Kontakt. Mein Vater nahm mich überallhin mit. Egal, ob ins Fitnessstudio oder zum Lauf- oder Radtraining. Irgendwann meldete er mich dann bei der Leichtathletik an und von nun an war bei mir die Faszination am Wettkampf entfacht. Schnell blieb es nicht nur bei der Leichtathletik, ich hatte auch Spaß an Mountainbike-Rennen und bin dort bis zur Landesebene gar nicht so schlecht unterwegs gewesen.

So kam es mir immer mehr in den Sinn Sport irgendwann mal als Profi betreiben zu wollen, da mir das an die „Grenzen gehen“ und der Wettkampfgeist einfach gefielen. Neben dem Mountainbiken kam dann noch Schwimmen dazu. Obwohl ich erst mit 9 Jahren schwimmen gelernt habe – was mir auch etwas unangenehm ist 😉 – fand ich super schnell Gefallen daran und das Wasser wurde zu meinem Element. In der Leichtathletik lag mein Talent eher in den Wurfdisziplinen – Speer, Diskuswerfen und Kugelstoßen. Das Laufen war damals zwar auch nicht schlecht, aber nicht so ganz meins.

Also, wie man sehen kann, habe ich bereits einiges gemacht und alles sogar einigermaßen erfolgreich, da es mir einfach Spaß machte.

Der Gedanke, eines Tages eine Sportart mal professionell zu betreiben, hat mich immer beschäftigt. Alles, was ich bis dato versucht hatte, war mir aber zu langweilig. Aus diesem Grund hatte ich mit 14 Jahren die Idee, bei einem Triathlon mitzumachen. Schwimmen kann ich, Radeln kann ich und dann ist es ja „nur noch“ Laufen hinterher. Das würde schon nicht so schwer, die Naivität des Unwissenden eben.

Na ja, wie jeder, der so denkt, wird man eines Besseren belehrt. Bis zum Laufen war ich natürlich voll dabei und habe mein Bestes gegeben. Danach ging mir dann leider die Puste aus, sodass ich ziemlich eingegangen bin. Trotz alledem packte mich mit diesem Wettkampf die „Faszination“ Triathlon, von der immer alle sprechen.

Das kennen bestimmt einige: der erste Triathlon als kompletter Anfänger, man wird einfach ins kalte Wasser geschmissen. Doch irgendwie ist es doch genau das, was uns allen daran gefällt. Genau deshalb, wollte ich auf jeden Fall weiter machen. Es war eine Sportart mit Abwechslung und alles andere als langweilig.

Und ab da begann ein sehr holpriger Weg

Man muss sagen, ich war ziemlich erfolgsverwöhnt. Beim Mountainbiken, Schwimmen und in der Leichtathletik stand ich oft ganz oben auf dem Treppchen. Das änderte sich dann im Triathlon. Als Quereinsteiger hatte ich es nicht so einfach. Vor allem lag es wohl auch daran, dass ich beim Laufen anfing heftige Bauchschmerzen zu bekommen. Teilweise konnte ich nicht einmal lockere Läufe ohne Schmerzen absolvieren. Bei Rennen bin ich teilweise heulend und nach Luft schnappend über die Ziellinie gestolpert. Das war alles andere als spaßig.

Zu dieser Zeit nahm ich an vielen Jugendrennen teil und durfte bei den deutschen Meisterschaften starten. Durch die ständigen Magenprobleme konnte ich aber nie meine Leistung abrufen und wirklich zeigen, was in mir steckte. Ich verpasste den Einzug in den Kader und war somit immer auf mich alleine gestellt, das war nicht immer so easy.

Doch das sollte nicht das Ende sein – ich wollte zeigen, was in mir steckt.

Aufgeben war daher eigentlich nie eine Option. Glücklicherweise wurde mein Bauchproblem mit der Zeit immer besser, auch wenn es bis jetzt noch nicht weg ist. Eventuell werde ich darüber noch genaueres berichten, da es vielleicht noch mehrere da draußen betrifft.

Meine Ziele

Letztes Jahr beendete ich die Schule und nun möchte mich voll und ganz dem Triathlon widmen. Ich möchte schauen, was in mir steckt und mich weiter aufbauen lassen.

Dieses Jahr werde ich noch mal auf der Kurzdistanz starten, genauer in der 1. Landesliga in BaWü und in der 1. Triathlon Bundesliga. Hier möchte ich mich etablieren und zeigen, was ich draufhabe.

Außerdem bin ich ein Enthusiast, was das Material angeht. Ich interessiere mich sehr für die neusten Technologien rund um Fahrrad, Laufschuhe, Schwimmequipment – eben alles, was man im Triathlon benötigt und womit man Zeit einsparen kann.

Auf meinem Weg mit KickAss Sports möchte ich euch gerne mitnehmen und jeden Monat berichten, wie ich mit entwickle, welche Probleme mich umgeben und welche Herausforderungen es zu meistern gibt. Vielleicht kann ich auch jemanden von euch damit weiterhelfen.

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